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Stand:  01.06.2018
Inhalt:   11.881 Urteile

WEG

Klärt ein Notar den Wohnungseigentümer im Falle einer verwalterlosen WEG nicht über das Erfordernis der Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer zu einer beabsichtigten Eigentumsübertragung auf und holt der Notar im Rahmen des Vollzuges einer Eigentumsübertragung die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer nicht ein, obwohl die Teilungserklärung das Zustimmungserfordernis durch diese oder den Verwalter vorsieht, verletzt er seine Amtspflichten.
OLG Schleswig - 14.12.2017 - 11 U 43/17

Auf Schadensersatzansprüche der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen den Mieter einer Eigentumswohnung wegen Beschädigung des Gemeinschaftseigentums findet die Verjährungsvorschrift des § 548 Abs. 1 BGB keine Anwendung.
BGH - 29.06.2011 - VIII ZR 349/10

Lautet ein Titel auf die einzelnen Wohnungseigentümer einer Gemeinschaft, sind nur diese berechtigt, aus dem Titel zu vollstrecken. Die Notwendigkeit der für die Tätigkeit ihres Rechtsanwalts im Vollstreckungsverfahren entstehenden Mehrvertretungsgebühr kann daher nicht mit der Begründung verneint werden, die Gebühr wäre nicht angefallen, wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft als teilrechtsfähiger Verband den Vollstreckungsauftrag erteilt hätte.
BGH - 15.03.2007 - V ZB 77/06

Eine weitere Beschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts, mit der es dem Antragsteller Prozeßkostenhilfe für das Beschwerdeverfahren versagt hat, ist im Wohnungseigentumsverfahren (WEG) nur dann statthaft, wenn das Rechtsmittel durch das Landgericht in dem angefochtenen Beschluß ausdrücklich zugelassen worden ist.
OLG Celle - 20.07.2006 - 4 W 119/06

In einer Wohnungseigentumssache (WEG) hat ein Rechtsanwalt bei der Einlegung eines Rechtsmittels grundsätzlich zu prüfen, ob der Gesetzgeber von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, Rechtsmittelverfahren bei einem bestimmten Oberlandesgericht (OLG) zu konzentrieren.
OLG Zweibrücken - 09.02.2005 - 3 W 5/05


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