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Stand:  17.07.2017
Inhalt:   11.583 Urteile

Verkehrswert

Bei der Haftung des Sachverständigen für ein unrichtiges Verkehrswertgutachten im Zwangsversteigerungsverfahren ist zu berücksichtigen, dass dieses der Feststellung des Verkehrswerts des Versteigerungsobjekts dient und gerade auch in dieser Hinsicht, also bezüglich des festgestellten Verkehrswerts, "unrichtig" sein muss. Grobe Fahrlässigkeit erfordert, dass der Gutachter unbeachtet gelassen hat, was jedem Sachkundigen einleuchten muss, und dass seine Pflichtverletzung schlechthin unentschuldbar ist. Maßgebend ist hierbei nicht der Sorgfaltsmaßstab eines Bauschadenssachverständigen, sondern der Sorgfaltsmaßstab eines Verkehrswertgutachters.
BGH - 10.10.2013 - III ZR 345/12

Der Verkehrswert eines Grundstücks läßt sich in aller Regel nur durch die Einholung eines Gutachtens feststellen.
BGH - 28.06.2007 - IX ZR 43/06

Der Geschäftswert für die Beurkundung eines Grundstückskaufvertrages bestimmt sich nach dem Gesamtwert der Leistungen des Käufers; ist der Verkehrswert des verkauften Grundstücks höher, ist dieser maßgebend.
BGH - 24.11.2005 - V ZB 103/05

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