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Stand:  26.06.2017
Inhalt:   11.576 Urteile

Fortbildung

Ein Steuerberater ist nicht verpflichtet, eine Entscheidung eines Finanzgerichts zur Kenntnis zu nehmen, die einen Steuertatbestand wegen Europarechtswidrigkeit nicht anwendet, wenn diese Frage bislang in Rechtsprechung und Literatur nicht diskutiert worden war. Soweit eine Verpflichtung besteht, eine obergerichtliche Entscheidung zur Kenntnis zu nehmen, ist dem Steuerberater grundsätzlich eine längere Karenzzeit zuzubilligen, als im Falle einer höchstrichterlichen Entscheidung.
OLG Stuttgart - 15.12.2009 - 12 U 110/09

Die Durchführung von eintägigen Fortbildungsseminaren der Bundessteuerberaterkammer für Steuerberater durch einen selbständigen Referenten gegen Entgelt ist umsatzsteuerpflichtig.
BFH - 17.04.2008 - V R 58/05

Auch wenn das Bundessteuerblatt mit der vierteljährlich beiliegenden Anlage zum beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängigen Verfahren zur Pflichtlektüre eines Steuerberaters gehört, liegt keine Pflichtverletzung vor, wenn der Steuerberater nicht sämtliche Entscheidungen der Anlage liest und sich diese merkt und deshalb eine mögliche Änderung der Rechtsprechung bei der Bearbeitung eines Mandats nicht berücksichtigt.
KG - 08.09.2006 - 4 U 119/05

Ein Rechtsanwalt hat die berufliche Verpflichtung mindestens eine allgemeine juristische Fachzeitschrift, wie z.B. die NJW oder MDR, regelmäßig und zeitnah auszuwerten.
OLG Zweibrücken - 02.09.2005 - 3 W 168/05

Siehe auch: Rechtskenntnis, Literatur

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