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Stand:  19.09.2017
Inhalt:   11.667 Urteile

Anlageberatung

Eine beratende Bank hat Kunden aufgrund von Anlageberatungsverträgen ab dem 1. August 2014 über den Empfang versteckter Innenprovisionen von Seiten Dritter unabhängig von deren Höhe aufzuklären.
BGH - 03.06.2014 - XI ZR 147/12

Eine grob fahrlässige Unkenntnis des Beratungsfehlers eines Anlageberaters oder der unrichtigen Auskunft eines Anlagevermittlers ergibt sich nicht schon allein daraus, dass es der Anleger unterlassen hat, den ihm überreichten Emissionsprospekt durchzulesen und auf diese Weise die Ratschläge und Auskünfte des Anlageberaters oder -vermittlers auf ihre Richtigkeit hin zu kontrollieren.
BGH - 08.07.2010 - III ZR 249/09

Die zeitnahe Lektüre des werktäglich erscheinenden Handelsblatts ist für jeden Anlageberater unverzichtbar, da diese Zeitung in ganz besonderem Maße die Gewähr für aktuelle und wichtige Wirtschaftsnachrichten bietet, die ein Anlageberater für seine tägliche Arbeit benötigt.
BGH - 05.11.2009 - III ZR 302/08

Läßt sich ein Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung auf mehrere Beratungsfehler stützen, so beginnt die kenntnisabhängige Verjährungsfrist nicht für jeden Beratungsfehler gesondert zu laufen, wenn sämtliche Beratungsfehler denselben Schaden nach sich zogen.
OLG Saarbrücken - 21.08.2008 - 8 U 289/07-80

Die für die professionelle Anlageberatung geltenden Grundsätze sind nicht ohne weiteres und umfassend anwendbar, wenn es jemand innerhalb seines Familienkreises auf Wunsch eines anderen gegen Gewinnbeteiligung übernimmt, einen größeren Geldbetrag in Aktien anzulegen.
BGH - 19.04.2007 - III ZR 75/06

Ein Anlageberater ist grundsätzlich verpflichtet, den Anlageinteressenten, dem er zur Eingehung einer Kommanditbeteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds rät, darauf hinzuweisen, daß die Veräußerung eines solchen Anteils in Ermangelung eines entsprechenden Marktes nur eingeschränkt möglich ist.
BGH - 18.01.2007 - III ZR 44/06

Schadensersatzansprüche von Kapitalanlegern gegen einen Steuerberater wegen mangelhafter Anlageberatung unterliegen nach dem bis zum 31.12.2001 geltendem Recht nicht der kurzen Verjährung des Steuerberatungsgesetzes (StBerG), sondern der dreißigjährigen Verjährungsfrist des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
BGH - 13.07.2006 - III ZR 361/04

Die Bewertung und Empfehlung eines Anlageobjekts durch eine Bank muß ex ante betrachtet vertretbar sein. Das Risiko, daß sich eine aufgrund anleger- und objektgerechter Beratung getroffene Anlageentscheidung im Nachhinein als falsch erweist, trägt der Kunde.
BGH - 21.03.2006 - XI ZR 63/05

Die zur Berufshaftung von Rechtsanwälten entwickelten Grundsätze der Sekundärhaftung sind auf die Haftung von Wertpapierdienstleistungsunternehmen aus fehlerhafter Anlageberatung nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) nicht übertragbar.
BGH - 08.03.2005 - XI ZR 170/04


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