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Stand:  14.12.2017
Inhalt:   11.742 Urteile

Wohnungseigentum

Der Rechtsanwalt unterliegt in aller Regel einem unverschuldeten Rechtsirrtum, wenn er die Berufung in einer Wohnungseigentumssache aufgrund einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung nicht bei dem nach § 72 Abs. 2 GVG zuständigen Berufungsgericht, sondern bei dem für allgemeine Zivilsachen zuständigen Berufungsgericht einlegt.
BGH - 09.03.2017 - V ZB 18/16

Der Anspruch des Wohnungseigentümers auf ordnungsmäßige Verwaltung ist grundsätzlich unverjährbar.
BGH - 27.04.2012 - V ZR 177/11

Wird die Klage einer Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen Dritten in dem erstinstanzlichen Urteil fälschlich als "Wohnungseigentumssache" bezeichnet, darf sich der Rechtsanwalt bei Einlegung der Berufung nicht darauf verlassen, dass die besondere Rechtsmittelzuständigkeit gemäß § 72 Abs. 2 GVG eingreift.
BGH - 14.07.2011 - V ZB 67/11

Die Klagefrist des § 46 Abs. 1 Satz 2 WEG wird durch die Zustellung der Klage an den Verwalter der WEG gewahrt. Dass die Namen und die ladungsfähigen Anschriften der zu verklagenden übrigen Wohnungseigentümer bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz nicht nachgereicht werden, ändert daran nichts. Werden die Namen und die ladungsfähigen Anschriften der übrigen Wohnungseigentümer bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht nicht nachgereicht, ist die Klage als unzulässig abzuweisen. Der Zulässigkeitsmangel kann im Berufungsrechtszug geheilt werden.
BGH - 20.05.2011 - V ZR 99/10

Beauftragen mehrere Kläger denselben Rechtsanwalt mit der Erhebung einer Anfechtungklage gegen dieselben Beschlüsse der Wohnungseigentümer, sind die Kosten der Kläger soweit nicht zur Rechtsverfolgung notwendig, als sie darauf beruhen, daß der Rechtsanwalt statt für alle Kläger gemeinschaftlich für jeden Kläger gesondert Klage erhebt.
BGH - 08.07.2010 - V ZB 153/09

Die Versäumung der Berufungsfrist ist nicht unverschuldet, wenn sie darauf beruht, daß das Vorhandensein einer abweichenden Zuständigkeitsregelung und ihr Inhalt nicht geprüft wurden.
BGH - 12.04.2010 - V ZB 224/09

Das Rechtsschutzbedürfnis für eine Anfechtungsklage gegen eine Negativbeschluß ist auch dann zu bejahen, wenn das Interesse des anfechtenden Wohnungseigentümers darauf gerichtet ist, eine ordnungsgemäße Verwaltung zu erreichen.
LG Itzehoe - 29.09.2009 - 11 S 3/09

Ein Notar muß eine von den Urkundsbeteiligten vorgelegte Kopie des Wohnungsplans auf seine Übereinstimmung mit dem ihm vorliegenden, im Grundbuch vollzogenen Aufteilungsplan, prüfen.
OLG Frankfurt - 22.02.2006 - 4 U 170/05

Bei einer großen Wohnungseigentümergemeinschaft sind die Kopiekosten für die Unterrichtung aller Wohnungseigentümer nicht erstattungsfähig.
OLG Koblenz - 20.10.2005 - 14 W 661/05

Der Notar handelt fehlerhaft, wenn er beim Erwerb von Wohnungseigentum abredewidrig über den Kaufpreis zu Lasten des Käufers verfügt, bevor die Löschung von Belastungen im Grundbuch gesichert ist.
OLG Düsseldorf - 28.03.1985 - 18 U 227/84

Siehe auch: Notarhaftung, Eigentumswohnung


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