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Stand:  05.03.2017
Inhalt:   11.460 Urteile

Gewerkschaft

Der Rechtsberater einer Gewerkschaft hat die Informationen des gekündigten Arbeitnehmers vor Erhebung einer Kündigungsschutzklage sicher und vollständig zu erfassen.
OLG Düsseldorf - 18.03.2008 - I-24 U 149/05

Mit der Gewährung gewerkschaftlichen Rechtsschutzes ist die Gewerkschaft, nicht anders als ein mandatierter Rechtsanwalt, verpflichtet, die Interessen des Mitglieds und Auftraggebers umfassend wahrzunehmen.
OLG Frankfurt - 27.10.2006 - 24 U 121/06

Hat ein Rechtssekretär einer Einzelgesellschaft dem Mitglied die Erhebung einer Kündigungsschutzklage durch die DGB-Rechtsschutz-GmbH zugesagt, hat der gekündigte Arbeitnehmer regelmäßig keine Veranlassung zur Kontrolle, ob die Klage rechtzeitig innerhalb der Klagefrist erhoben wurde.
LAG Köln - 13.06.2006 - 4 Ta 159/06

Gewährt eine Gewerkschaft ihrem Mitglied Rechtsschutz, kommt regelmäßig mit der Gewerkschaft ein Rechtsberatungsvertrag zustande und nicht mit dem für die Gerwerkschaft tätigen Rechtssekretär, der das Mitglied berät und vertritt.
OLG Düsseldorf - 22.09.2005 - I-24 U 171/03

An die Qualität der Rechtsberatung und Vertretung einer Gewerkschaft sind grundsätzlich keine geringeren Anforderungen zu stellen, als bei einem Rechtsanwalt.
BGH - 10.01.2002 - III ZR 62/01

Der Verweis in Vollmachtsurkunden gewerkschaftlicher Rechtsberatungsstellen auf die kurze Verjährung der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) ist unwirksam. Schadensersatzansprüche wegen Beratungsfehlern verjähren dann in 30 Jahren.
OLG Düsseldorf - 19.12.1996 - 24 U 11/96


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