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Stand:  05.03.2017
Inhalt:   11.460 Urteile

Vermögensanlage

Nimmt der Zeichner einer Vermögensanlage den Anlagevermittler auf Schadenersatz wegen unzureichender Risikoaufklärung in Anspruch, so trägt er für die Behauptung, vom Vermittler keinen Anlageprospekt mit Risikohinweisen erhalten zu haben, die Beweislast.
BGH - 11.05.2006 - III ZR 205/05

Stellt ein Rechtsanwalt ein auf seinen Namen lautendes Treuhandkonto zur Verfügung, hat er die zweckentsprechende Verwendung der Gelder zu überprüfen. Auf ein Treuhandkonto einzahlende Dritte sind in den Schutzbereich eines Treuhandvertrages einbezogen, wenn dieser vermögensschützenden Charakter hat. Den Anleger trifft jedoch ein Mitverschulden, wenn er trotz offensichtlichen Scheiterns des versprochenen Anlageerfolges eine Einlage tätigt.
OLG Celle - 25.01.2006 - 3 U 184/05

Kreditinstitute haben keine zivilrechtliche Pflicht oder Obliegenheit zur schriftlichen Dokumentation der Erfüllung ihrer Beratungs- und Aufklärungsfristen gegenüber Kapitalanlegern.
BGH - 24.01.2006 - XI ZR 320/04

Der Vermögensschaden eines Mandanten aufgrund einer Kapitalanlageentscheidung, der aus anderen als steuerlichen Gründen entsteht, ist regelmäßig nicht vom Steuerberater zu ersetzen, der den Kapitalanleger lediglich steuerlich beraten hat.
OLG Karlsruhe - 25.05.2004 - 17 U 73/02

Die Vermögensschadensversicherung deckt keine Schäden, die dadurch entstanden sind, dass ein Rechtsanwalt für eine Anlagegesellschaft tätig ist und die vertragsgemäße Verwendung der Anlegergelder kontrolliert.
KG - 26.11.2002 - 6 W 246/02

Schadensersatzansprüche wegen einer nachteiligen Vermögensberatung des Rechtsanwalts verjähren in drei Jahren.
BGH - 27.01.1994 - IX ZR 195/93

Hat der Mandant infolge fehlerhafter Beratung durch den Steuerberater eine nachteilige Vermögensanlageentscheidung getroffen, kann er grundsätzlich nur den Schaden ersetzt verlangen, der ihm durch das Vertrauen auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Beratung entstanden ist.
BGH - 07.05.1991 - IX ZR 188/90


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