www.rechtsberaterhaftung.de

A B C D E F G
H I J K L M N
O P Q R S T U
V W X Y Z    
Urteilsdatenbank:  
Die Urteile sind alphabetisch nach Stichworten geordnet.
Ein Klick auf den Buchstaben zeigt die Stichworte an.
Ein Klick auf das Stichwort zeigt die Urteile an.
Stand:  26.05.2017
Inhalt:   11.567 Urteile

Honorarklage

Ein Prozeßfinanzierungsvertrag, der die Geltendmachung einer anwaltlichen Honorarforderung zum Gegenstand hat, ist aufgrund der mit dem Vertrag verbundenen Informationspflichten über die der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegenden Einzelheiten des Mandats nichtig ( § 203 Abs.1 Nr.3 StGB, § 134 BGB ), sofern der Mandant der Weitergabe der Informationen an den Prozeßfinanzierer nicht zugestimmt hat.
OLG Köln - 29.11.2007 - 18 U 179/06

Für die Honorarklage eines deutschen Rechtsanwalts weger der Vertretung einer in Spanien wohnhaften Partei vor einem deutschen Gericht sind grundsätzlich die deutschen Gerichte zuständig.
OLG Karlsruhe - 24.08.2007 - 14 U 72/06

Honorarklagen einer Sozietät werden gebührenrechtlich so behandelt, als klage lediglich ein Einzelanwalt sein Honorar ein. Eine Erhöhungsgebühr nach der Gebührenordnung fällt nicht an.
BGH - 05.01.2004 - II ZB 22/02

Gebührenforderungen von Rechtsanwälten können in der Regel nicht am Gericht des Kanzleisitzes geltend gemacht werden.
BGH - 11.11.2003 - X ARZ 91/03

Beruft sich der verklagte Mandant im Honorarprozess auf Schlechterfüllung des Anwaltvertrages und erklärt die Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen, erhöht dies den Streitwert des Prozesses nicht.
OLG Düsseldorf - 18.09.2000 - 24 W 53/00

Siehe auch: Gerichtsstand


top

+++ IMMER EINEN KLICK VORAUS +++ NEWSLETTER LESEN +++ IMMER EINEN KLICK VORAUS +++

© 2003 - 2017 ra-harms.de