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Stand:  19.09.2017
Inhalt:   11.667 Urteile

Fachanwalt

Ein nur auf der eigenen Homepage veröffentlichter Fachbeitrag ist keine wissenschaftliche Publikation, mit der ein Fachanwalt seine Fortbildungspflicht erfüllen kann.
BGH - 20.06.2016 - AnwZ (Brfg) 10/15

Die Werbeaussage eines Anwalts, er sei "spezialisierter Rechtsanwalt für Arbeitsrecht", ist irreführend, wenn dem Anwalt die Befugnis zur Führung des Titels "Fachanwalt für Arbeitsrecht"nicht verliehen worden ist und er auch nicht darlegen kann, sämtliche Voraussetzungen für die Verleihung dieser Befugnis zu erfüllen.
OLG Frankfurt - 30.04.2015 - 6 U 3/14

Für den Nachweis der praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet des Verkehrsrechts können nur solche versicherungsrechtlichen Fälle herangezogen werden, die einen Bezug zum Straßenverkehr aufweisen.
BGH - 27.10.2014 - AnwZ (Brfg) 85/13

Entsprechen die Fähigkeiten eines Rechtsanwalts, der sich als Spezialist auf einem Rechtsgebiet bezeichnet, für das eine Fachanwaltschaft besteht, den an einen Fachanwalt zu stellenden Anforderungen, besteht keine Veranlassung, dem Rechtsanwalt die Führung einer entsprechenden Bezeichnung zu untersagen, selbst wenn beim rechtsuchenden Publikum die Gefahr einer Verwechslung mit der Bezeichnung "Fachanwalt für Familienrecht" besteht. Der sich selbst als Spezialist bezeichnende Rechtsanwalt trägt für die Richtigkeit seiner Selbsteinschätzung die Darlegungs- und Beweislast.
BGH - 24.07.2014 - I ZR 53/13

Ist weder am Wohnort des Klägers noch am Gerichtsort ein entsprechender Fachanwalt ansässig, sind die Reisekosten und Tagegeld eines auswärtigen Rechtsanwalts erstattungsfähig.
AG Riedlingen - 20.12.2012 - 1 C 140/12

Die Werbung einer Autoreparaturwerkstatt mit dem Inhalt : Komplette Unfallschadenregulierung und Rechtsanwalt für Verkehrsrecht im Haus, ist wettbewerbswidrig, da diese Werbung eine Rechtsdienstleistung anbietet, die nur dann zulässig wäre, wenn es sich um eine Nebenleistung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (§ 5 RDG) handeln würde.
LG Koblenz - 17.03.2009 - 4 HKO 140/08

Die in seiner Werbung verwendete Bezeichnung eines Rechtsanwalts als SPEZIALIST FÜR MIETRECHT ist standes- und wettbewerbsrechtlich (§ 7 Abs.1 S.2 i.V.m. § 4 Nr.11 UWG) unzulässig, wenn der Anwalt nicht nachweisen kann, daß er im Mietrecht weit überdurchschnittliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen hat.
OLG Stuttgart - 24.01.2008 - 2 U 91/07

Die in einem Werbemittel getätigte Aussage eines Rechtsanwalts, er sei in einem bestimmten Ort, der zum Bezirk des Gerichts gehört, bei dem er zugelassen ist, "Erster Fachanwalt für ...", ist zumindest auch so zu verstehen, dass damit nicht nur ein zeitlicher, sondern zugleich ein qualitativer Hinweis gegeben werden soll, der die Gefahr der Irreführung begründet.
OLG Bremen - 11.01.2007 - 2 U 107/2006

Eine im Sinn der Fachanwaltsordnung persönliche Fallbearbeitung als Rechtsanwalt liegt nicht vor, wenn sich ein Syndicusanwalt auf ein Wirken im Hintergrund beschränkt und weder eigene Schriftsätze anfertigt noch selbst an Gerichtsverhandlungen teilnimmt.
BGH - 25.10.2006 - AnwZ (B) 80/05

Die Bearbeitung von Fällen als Syndikusanwalt reicht allein nicht aus, um die notwendige praktische Erfahrung als Rechtsanwalt für die Zulassung als Fachanwalt nachzuweisen.
AGH Niedersachsen - 15.07.2005 - AGH 6/05

Die gesetzliche Voraussetzung der besonderen praktischen Erfahrungen für die Ernennung zum Fachanwalt ist mit höherrangigem Recht vereinbar.
BGH - 18.04.2005 - AnwZ (B) 31/04

Bei dem vom Verbraucher erwartetem hohen Niveau der Kenntnisse eines Fachanwalts, ist die gesetzliche Beschränkung auf die Führung von maximal zwei Fachanwaltstiteln nicht verfassungswidrig.
BGH - 04.04.2005 - AnwZ (B) 19/04

Der angehende Fachanwalt ist bei Ladung zum Fachgespräch auf die Bereiche des Fachgebiets hinzuweisen, zu denen er befragt werden soll.
BGH - 07.03.2005 - AnwZ (B) 11/04

Ein Rechtsanwalt kann den Nachweis praktischer Erfahrungen im Strafrecht auch durch seine Tätigkeit als Nebenklagevertreter erbringen.
BGH - 08.11.2004 - AnwZ (B) 84/03

Wer sich als Anwalt als Spezialist bezeichnet muß kein Fachanwalt sein, da Fachanwälte nicht notwendigerweise Spezialisten sind.
BVerfG - 28.07.2004 - 1 BVR 159/04

Die gesetzliche Beschränkung auf die Führung von maximal zwei Fachanwaltstiteln ist nicht unangemessen.
AGH Niedersachsen - 11.02.2004 - AGH 24/03

Werden ein Fachanwalt und ein Steuerberater in einer Sache gleichzeitig mandatiert und unterläuft ihnen neben- oder nacheinander ein Fehler, haften sie als Gesamtschuldner.
BGH - 19.07.2001 - IX ZR 246/00


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