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Stand:  27.03.2017
Inhalt:   11.492 Urteile

Buchhaltung

Für buchhalterische Tätigkeiten eines Rechtsanwalts für seinen Mandanten gilt nicht die Gebührenordnung der Steuerberater (StBGebV).
OLG Düsseldorf - 08.04.2005 - 23 U 190/04

Ein Steuerberater, der nur mit der Erstellung der Bilanzen sowie der Gewinn- und Verlustrechnung beauftragt ist, ist regelmäßig nicht zur Prüfung der Buchhaltung verpflichtet.
OLG Thüringen - 01.03.2005 - 8 U 374/04

Treten bei der Lohnbuchhaltung für den Steuerberater schwierige sozialversicherungsrechtliche Probleme auf, besteht unter Umständen die Verpflichtung, dem Mandanten zu empfehlen, einen mit diesen Problemen vertrauten Rechtsanwalt aufzusuchen.
BGH - 12.02.2004 - IX ZR 246/02

In der Regel ist der Steuerberater nicht zur Aufdeckung von Unregelmässigkeiten in der Buchführung verpflichtet.
OLG Köln - 29.08.2002 - 8 U 5/02

Der Auftrag zur Durchführung von Buchführungsarbeiten begründet einen Dienstvertrag, der dem Auftragnehmer das Recht der Nachbesserung einräumt.
OLG Köln - 18.04.2002 - 8 U 80/01

Bei Mängeln in der Buchhaltung muss der Mandant dem Steuerberater grundsätzlich Gelegenheit zur Nachbesserung geben.
BGH - 07.03.2002 - III ZR 12/01

Ohne ausdrücklichen Auftrag ist ein Steuerberater, dem nur die Finanzbuchhaltung übertragen ist, nicht verpflichtet, auf die Möglichkeit der Beantragung einer Investitionszulage hinzuweisen.
OLG Karlsruhe - 22.12.1994 - 18 a U 12/94

Ein Steuerberater muß die gesamte Beleg- und Buchführung seines Mandanten nur stichprobenmäßig überprüfen.
LG Hannover - 13.10.1992 - 14 O 16/93

Siehe auch: Steuerberaterhaftung


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