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Stand:  26.05.2017
Inhalt:   11.567 Urteile

Honorarvorschuß

Der Rechtsanwalt eines rechtsschutzversicherten Mandanten ist dem Versichererer aufgrund der anwaltlichen Verschwiegensheitpflicht nicht zur Auskunft über den Verbrauch erhaltener Honorarvorschüsse verpflichtet. Die Auskunft hat der Versicherungsnehmer zu erteilen, der den Anwalt jedoch auch von seiner Schweigepflicht entbinden kann.
AG Aachen - 01.04.2010 - 112 C 182/09

Eine Vorschußzahlung des Mandaten stellt regelmäßig keine freiwillige vorbehaltlose Leistung auf das vereinbarte Honorar dar.
OLG Düsseldorf - 11.11.2008 - I-24 U 36/08

Der Anspruch des Rechtsanwalts auf einen Honorarvorschuß bei Beginn des Mandats, ist nicht auf einen Teilbetrag des zu erwartenden Honorars beschränkt.
AG Dieburg - 25.03.2004 - 24 C 19/04

Ein Steuerberater hat nicht verbrauchte Honorarvorschüsse zu erstatten, es sei denn, es besteht die Möglichkeit der Verrechnung auf das noch nicht abgerechnete Honorar für weiter erbrachte Leistungen.
OLG Düsseldorf - 23.03.2004 - 23 U 66/03

Bei Rahmengebühren darf als Vorschuß nicht die Höchstgebühr verlangt werden, wenn sich der Mandatsumfang noch nicht abschätzen lässt.
BGH - 11.12.2003 - IX ZR 109/00

Mit Beendigung einer gesondert abrechenbaren Angelegenheit ist der Anwalt vertraglich verpflichtet, Vorschüsse abzurechnen und unter Umständen zurückzuzahlen. Dies gilt auch dann, wenn das Mandat fortbesteht.
LG Gießen - 26.06.1994 - 1 S 46/94

Siehe auch: Honorar


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