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Stand:  13.10.2017
Inhalt:   11.685 Urteile

Unterhaltsprozeß

Im Unterhaltsverfahren ist der beauftragte Rechtsanwalt verpflichtet, die unterhaltsberechtigte Partei darauf hinzuweisen, daß auch während der Trennungszeit Altersvorsorgeunterhalt beansprucht werde kann und diesen gerichtlich geltend zu machen.
OLG Düsseldorf - 09.06.2009 - I-24 U 133/08

Nach dem Grundsatz des sichersten Weges hat der Rechtsanwalt in einem Rechtsstreit um nachehelichen Unterhalt die in Betracht kommende Begrenzung des Anspruchs vorzutragen, auch wenn das Gericht dies ohnehin auf Grund des Klageabweisungsantrags des Rechtsanwalts zu erwägen hat.
OLG Düsseldorf - 18.09.2008 - 24 U 157/07

Ein Rechtsanwalt, der einen Beamten oder Soldaten in einem Scheidungs- und Unterhaltsverfahren vertritt, muß grundsätzlich auch die besoldungsrechtlichen Auswirkungen bei seinem Mandanten bedenken.
OLG Düsseldorf - 05.09.2007 - I-18 U 49/07

Zu einer schlüssigen Unterhaltsklage gegen die Großeltern eines Enkelkindes gehört der Vortrag zur Leistungsunfähigkeit der vorrangig zum Unterhalt verpflichteten Kindesmutter.
OLG Jena - 06.09.2005 - 1 WF 240/05

Wird ein Rechtsanwalt mit der gerichtlichen Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen beauftagt, muss er aufklären, ob in der Vergangenheit bereits ein Unterhaltsurteil ergangen ist.
BGH - 02.04.1998 - IX ZR 107/97

Verschuldet ein Anwalt im Unterhaltsprozeß eine falsche Beurteilung der Leistungsfähigkeit seines Mandanten, macht er sich schadensersatzpflichtig.
OLG Schleswig - 24.08.1992 - 15 U 2/90


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